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Company PrÄk "welcome home" + "Kujenga"
(Frankreich) - Uraufführung

Katia Benbelkacem
Katia Benbelkacem

Während im ersten Teil des Abends die französische Tänzerin und Choreografin Katia Benbelkacem als Tänzerin zu sehen ist, zeigt sie im zweiten Teil des Abends ihre künstlerische Handschrift als Choreografin.

WELCOME HOME

Tanz KATIA BENBELKACEM
Choreografie PRISKA GLOANEC

Alles beginnt für sie mit diesem seltsamen Gefühl, verloren zu sein… allein zu sein. Es sieht so aus, als ob die Menschen diesen Ort verlassen hätten. Sie kennt diesen Ort, aber er/es fühlt sich anders an, etwas hat sich verändert...
Sie spricht über Poesie, Gefühle, eine besondere Reise, ihre innere Reise, ihre Suche nach Authentizität und nach ihrer Akzeptanz.
Die Zeit bleibt stehen und diese Frau konfrontiert sich mit sich selbst (mit ihrem Zuhause). Sie kommt an diesen vertrauten Ort zurück, an dem sie sich wie eine Fremde fühlt, aber nach und nach die Erinnerung an all ihre Empfindungen und Emotionen wiederfindet.
Während des Stückes werden wir entdecken, wer diese Frau wirklich ist, diese Frau, die sich sucht und auf neue Art und Weise wieder entdeckt… ein Weg und ein Entdecken, das auch uns und unser Leben bestimmen könnte…

Priska Gloanec Nach ihrer Tanzausbildung am Centre Epsedanse (Anne-Marie Porras) und am Centre Mondap’Art (Marco Cattoi) beginnt Priska ihre Arbeit mit der Company La Licorne unter dem Choreographen Alain Gruttadauria. Parallel dazu arbeitet sie u.a. mit der Company Marco Cattoi („Just’à deux“), Andreas Lauck, Emilio Calcagno („Les pierrots de la nuit“), in der Company Hors Contexte von Marie Puech oder auch mit dem Tänzer und Choreographen Fernando Dominguez in Mexico (The black sheep). Sie gewinnt mit ihrem Duo „Empreinte“ den Wettbewerb junger Choreographen von Millau was ihr die Möglichkeit gibt, ihr erstes Stück „Game Master“ zu kreieren. Priska unterrichtet in Frankreich und in Deutschland ihre Tanztechnik (u.a. in Paris im Studio Harmonic und im Centre des arts vivants, im KARI.TANZHAUS Kempten, TanzSal).


KUJENGA

Tanz RONJA HÄRING, ANDREA BAPTISTE
Choreografie KATIA BENBELKACEM

Kujenga ist ein Dialog zweier Tänzerinnen die eine Einheit bilden. Die eine steckt im rostigen Mechanismus eines mittelmäßigen Alltags fest, die andere lebt das Leben in vollen Zügen - ein frustrierender Kampf zwischen zwei gegensätzlichen Identitäten innerhalb einer Person. Ein mitreißendes „Spiegelspiel“ das Spaß macht - gewalttätig, tiefgründig und voller Hoffnung - und die Frage aufwirft, was Glück ist.

Katia Benbelkacem erhielt ihre Ausbildung bei Anne-Marie Porras an der ESPEDANSE und schloss diese 2010 mit einem Diplom ab gefolgt von weiteren Aus- und Fortbildungen bei MONDAP'ART unter Marco Cattoi und CobosMika Seeds (Spanien).
Mit diesen vielfältigen Erfahrungen beginnt Katia ihre Karriere als Choreografin durch die Schaffung ihrer Tanzcompany PrÄk im Jahr 2012. Ihre erste Performance „Nippel-Theorie“ wurde in Städten wie Barcelona und Luxemburg präsentiert. Sie wurde u.a. angefragt, eine Performance zum 500. Jahrestag der Reformation, 'De Luther à Luther King' zu kreieren. Parallel zu ihren eigenen Produktionen arbeitet Katia u.a. mit Laura Vilar.
Sie unterrichtet am Harmonic Studio und im Centre des Arts Vivants in Paris, im Choreographic Zentrum in Luxemburg, am Nationalen Institut für Musikhalle Kunst in Le Mans, im Varium Nun Art in Barcelona und im KARI.TANZHAUS in Kempten. Im Jahr 2017 wurde sie Direktorin von Art Cadanse, einer Schule für Amateurtänzer in Paris.

Note from the choreographer:
"This creation is meant to be experienced like an urgency, in my opinion, it is the promise of truth.
Wanting to say but not saying anything, is wanting to be without being”
Mofaddel Abderrahim

Company PrÄk The company was born in 2012, initiated by artistic director Katia Benbelkacem. The first project illustrates thoughts and reflections on the roles of women in society: clichés, taboos and obstacles are quite resilient. As an artist and a woman, the choreographer shares her testimony, fueled with sarcasm, power and violence and reminds us how hard it is to be ‘the weaker sex’. Nipples Theory offers a satire between dance and theatre, illustrated by Barbie, symbol of the absolute femininity. And at the heart of this caricature of a universe, ‘the queen of tarts’ will try and regain ownership of her destiny.
In 2017, following on from different experiences, the choreographer feels the need to tell another story. Kujenga, the second project of the company feeds itself on the expectations of life, a mature project underlined by introspection and which exposes the choreographer, the dancers and the audience to each other’s vulnerability. The pursuit of happiness is an appointment with intimacy.
The team draws its energy in the intensity of its artistic partnerships. The trust and gret complicity between the different actors along the creativity process lead to a surprising quality and abundance of offers. The scope of possibilities is unlimited, the only with one constraint being honesty. The exchange between the choreographer and the dancers has only one aim: freedom and enrichment from one side to the other, as the power of different experiences feeds into the conversation.


THEaterOben
Mittwoch 17.10.2018, 20:00 Uhr

Preise und Tickets

Unterstützt durch:

Stadt Kempten, Theater und Musik Gesellschaft Kempten, Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz, Nationales Performance Netz, TheaterinKempten

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