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Tomer Zirkilevich "My David" + "Sodom" (Berlin/Israel)

Tomer Zirkilevich
Tomer Zirkilevich

Konzept und Choreografie TOMER ZIRKILEVICH
TänzerInnen RONJA HÄRING, BÚI ROUCH, GABRIEL LAWTON
Video JUAN ENRIQUE VILLARREAL
Künstlerischer Berater SHARON RESHEF ARMONY
Kostüme BIBIANA P. COLMENARES
Choreografische Assistenz RONJA HÄRING
Foto MEHMET VANLI
Musik: Stabat Mater in F minor, RV 621 VII. Eja mater, fons amoris: Largo / Antonio Vivaldi

Supported by: Shaul Shani
The project started as part of a residence, HIER=JETZT, Munich, Germany
Thanks: Fernando Troya, Austin Fagan, Cyril Manusch, Rainer Ludwig, Johanna Richter, Birgitta Trommler, DOCK11


My David ist der erste Teil der "Perfection-Trilogie", die Liebe und das qualvolle Dreieck zwischen dem Künstler, seiner Kreation und seiner Muse thematisiert. Diese drei Schichten, die in ihrem Wesen fast identisch, aber unterschiedlich sind, kreuzen und vermischen sich. Inspiriert von der Skulptur David von Michelangelo erforscht Tomer Zirkelevich in "My David", wie das Schönheitsideal die Kunst prägt und wie die Kunst ein anderes Schönheitsideal definieren kann.

Sodom, der zweite Teil der "Perfection-Trilogie", zeigt die fragile Grenze zwischen Wahrheit und Fälschung, Sex und Gewalt in einer Welt in der jeder Mensch Gestalter seines eigenen Lebens ist. Das Stück konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Schöpfenden und Publikum. Es erforscht das endlose Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung auf der Bühne, unabhängig davon, ob jemand sein Publikum berühren oder erschüttern möchte. Unser Sodom beginnt mit der Einladung, tief in die „Wahrheit“ von Sodom einzutauchen, bis zu dem Unterschied, den jeder von uns in sich trägt.

Presse In den ersten zwei Teilen der „Perfection-Trilogie“ beschäftigt den Choreografen Tomer Zirkilevich der Glaube, die Liebe und was das eine mit dem anderen zu tun hat.

„Perfekt ist, was dich bewegt.“ … „Ich denke, mit diesen beiden Stücken „My David“ und „Sodom“, bin ich nah dran (an der Perfektion) wie noch nie, würde ich sagen. Sie sind ehrlich, hart. Aber dabei sehr unterschiedlich. Der erste Teil, „My David“ ist noch leichtherzig, er handelt vom Sich-Verlieben, davon, eine Beziehung einzugehen. Das zweite, „Sodom“, ist die dunkle Seite – die Beziehung nach einigen Jahren. Ich zeige beide Seiten, man bekommt immer beide.“ … „Das Lustige ist, dass „My David“ zwar der leichte der beiden Teile ist – aber eben der, in dem die Grenzen existieren. Das Gute braucht Regeln. Und solange wir Regeln befolgen, sind wir gute Menschen, erhalten die Harmonie. „Sodom“ hingegen beginnt mit der unverfälschten Wahrheit. Es steht natürlich auch für die Lust. Das Ausleben der Träume. Auch derer, für die man sich schämt.“ (Tomer Zirkilevich in taz Berlin)

Tomer Zirkilevich ist 1985 in Tel Aviv geboren. Zum Tanz kam er erst mit 18 Jahren., er studierte am Kibbutzim College Tel Aviv. Seitdem arbeitet er als Tänzer, Lehrer, Choreograf. Er lebt und arbeitet seit Jahren in Berlin.


Tomer Zirkilevich is an Israeli Choreographer, director, performer and teacher, based in Berlin. Graduate of The School of Dance Arts of Kibbutzim College, Tel-Aviv; Studied theatre, dance and composition at Studio Play and at the preparatory course at the Nisan Native Drama Studio. Choreographer of the Pieces: “Psyche and Amor” for the Falkenberg Schule at the Münchner Kammerspiele; “My David”; “Sachliche Romanze” (video dance); “Infidelity: A love story”; Choreographer and dancer in the pieces: "Like Father Likes Son (part 2),"LOVERS1" together with Shlomo Lieberman, “What have i got?”; Choreographer and director of the piece “Auf Wiedersehn”; Co-creator and performer of the piece “Tigers” by Sharon Reshef Armony; Creator and dancer of the piece “Like Father Likes Son” (part 1); Artistic director and choreographer of the educational theater project: “Lechaim das Leben” together with Sveta Azriel. Received a study scholarship from the Caesarea Fund for outstanding dance-theatre students. Was awarded the Oded Kotler Prize for young artists in Ashdod.

Ronja Häring was born 1989 in Weitnau/Germany. She finished a preeducational dance programme at KaRi.Tanzhaus and her Abitur in Kempten. She graduated 2013 at "Balance 1" in Berlin, a three-year professional contemporary dance academy. The following year Ronja worked as a freelance dancer and dance teacher around Germany. During that period she was part of the first "Crossover Project" with Isabel Gotzkowsky and Salvatore Siciliano, and founded together with Nadine Freisleben the Company "GenerationAndereUmstände" with whom she choreographed the dance theatre "Exit to Endorphia". She finished the professional contemporary dance master "CobosMika Seeds" (Junior Company of CobosMika Company) in Palamós/Spain 2015. She worked f.e. with the Hofesh Shechter Company, Anton Lachky, CobosMika Company and HumanHood Company. Ronja moved back to Germany/Berlin and is working as a freelance dancer and dance teacher. She worked with artists like Alexandra Pirici, TanzOrtNord, Ivo Dimchev and Tomer Zirkilevich (choregraphic assistant and dancer in several pieces and video dance projects). She is also currently member of Cie.PrÄk.

THEaterOben
Mittwoch 16.10.2019, 20:00 Uhr

Preise und Tickets

Unterstützt durch:

Stadt Kempten, Theater und Musik Gesellschaft Kempten, Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz, Nationales Performance Netz, TheaterinKempten

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